Chad Reed und Michael Jordan: Team für 2028?
Plant Chad Reed ein neues Team zusammen mit Basketball Superstar Michael Jordan
In den vergangenen Tagen machten in den USA Gerüchte über ein neues Motocross-Team die Runde. Im Mittelpunkt der Spekulationen stehen Chad Reed und Basketball-Legende Michael Jordan. Nun hat sich Reed selbst erstmals im Titel24-Podcast ausführlicher zu den Berichten geäußert.
Eine konkrete Ankündigung blieb zwar aus, doch der Australier ließ durchblicken, dass die Überlegungen deutlich mehr sind als eine lose Idee.
Ziel ist die Saison 2028
Reed bestätigte, dass er derzeit mit mehreren möglichen Partnern Gespräche führt. Das Ziel sei ein Einstieg in den professionellen Rennsport zur Saison 2028.
Michael Jordan sei dabei ein Name, den er sich an seiner Seite durchaus vorstellen könne. „Michael Jordan wäre ein Partner, über den ich mich natürlich freuen würde“, erklärte Reed. Gleichzeitig machte er deutlich, dass es nicht nur einen möglichen Investor oder Unterstützer gibt, mit dem aktuell gesprochen wird.
Das Fahrerlager fehlt ihm
Wer erwartet hatte, dass Reed vor allem das Fahren vermisst, lag daneben. Vielmehr seien es die Reisen, die Menschen und die Atmosphäre im Fahrerlager, die ihm fehlen. „Ich liebe den Sport. Ich liebe es, zu den Rennen zu fahren. Ich liebe es, meine Tasche zu packen und am Wochenende unterwegs zu sein.“
Nach mehr als zwei Jahrzehnten im Profi-Motocross sei das Fahrerlager für ihn längst mehr als nur ein Arbeitsplatz geworden.
Keine halben Sachen
Besonders deutlich wurde Reed bei der Frage, wie ein mögliches Team aussehen soll. Zuletzt war in den USA darüber spekuliert worden, dass ein neues Team mit geleasten Werksmotorrädern an den Start gehen könnte. Für Reed kommt ein solches Modell offenbar nicht infrage. „Ich werde garantiert nicht Teil eines Teams sein, das nur Material least.“
Stattdessen verfolgt er einen deutlich größeren Ansatz. Wenn er zurückkehrt, dann mit dem Anspruch, Rennen zu gewinnen und langfristig um Titel zu kämpfen. „Wir werden ein Team auf höchstem Niveau aufbauen. Wir suchen Partner, die gewinnen wollen.“
Erfahrung als Teamchef vorhanden
Ganz neu wäre die Rolle für Reed nicht. Mit seinem Team TwoTwo Motorsports war er bereits viele Jahre als Fahrer und Teamchef gleichzeitig aktiv. Das Team gehörte zeitweise zu den bekanntesten Privatmannschaften im amerikanischen Supercross und Motocross.
Genau diese Erfahrung könnte ihm bei einem neuen Projekt helfen. Gleichzeitig hat sich der Sport seitdem verändert. Die Kosten sind gestiegen, die Werksteams professioneller geworden und die Anforderungen an ein konkurrenzfähiges Programm deutlich höher.
Noch viele offene Fragen
Bislang gibt es weder Angaben zu einem Hersteller noch zu möglichen Fahrern. Auch Michael Jordan hat sich zu den Spekulationen bislang nicht öffentlich geäußert.
Dennoch zeigen Reeds Aussagen, dass hinter den Gerüchten mehr steckt als bloße Fantasie.
Bis 2028 bleibt noch genügend Zeit. Die Vorbereitungen scheinen jedoch bereits begonnen zu haben. Und wer Chad Reed kennt, weiß: Wenn er ein Projekt anpackt, dann selten mit dem Ziel, nur dabei zu sein.
