Kay de Wolf verpasst Portugal-GP nach Verletzung in Montevarchi

Kay de Wolf wird auch den Grand Prix in Portugal verpassen

Kay de Wolf wird auch den Grand Prix in Portugal verpassen

Kay de Wolf wird beim kommenden MXGP of Portugal nicht an den Start gehen. Das bestätigte sein Team Nestaan Husqvarna Factory Racing nach weiteren medizinischen Untersuchungen.

Der Niederländer hatte sich beim Grand Prix von Italien in Montevarchi am Knöchel verletzt. Nach der Auswertung der Untersuchungen fiel die Entscheidung, vorerst auf einen Start zu verzichten und die vollständige Genesung in den Vordergrund zu stellen.

Rückschlag nach starken Wochen

Die Verletzung kommt für de Wolf zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Der 21-Jährige hatte sich in seiner ersten MXGP-Saison zuletzt zunehmend in der Spitzengruppe etabliert und gehörte zu den positiven Überraschungen der laufenden Weltmeisterschaft.

Mit Rang fünf in der Gesamtwertung liegt der Husqvarna-Pilot weiterhin in den Top Fünf der Meisterschaft. Erst vor wenigen Wochen stand er in Lettland zum zweiten Mal in dieser Saison auf dem Podium. Der Aufwärtstrend wird nun zunächst unterbrochen.

Fokus auf die Rückkehr

De Wolf selbst zeigte sich enttäuscht über die Zwangspause. Besonders ärgerlich sei für ihn, dass der Zwischenfall nicht auf einen eigenen Fehler zurückzuführen gewesen sei. „Es ist natürlich enttäuschend, weil der Sturz komplett außerhalb meiner Kontrolle lag. Gerade nachdem wir in den vergangenen Rennen einen guten Rhythmus gefunden hatten.“

In den kommenden Tagen stehen weitere Untersuchungen und eine Ruhephase auf dem Programm. Anschließend soll entschieden werden, wann das Training wieder aufgenommen werden kann.

Als mögliches Ziel für seine Rückkehr nannte de Wolf den Grand Prix von Belgien in Lommel, Ende Juli. „Ich möchte mich in die bestmögliche Position bringen, um in Lommel wieder um ein Podium kämpfen zu können. Dafür werde ich alles tun, um fit und gesund zurückzukommen.“

Team setzt auf vollständige Genesung

Auch Teammanager Rasmus Jorgensen sprach von einer frustrierenden Situation. „Kay hatte in den vergangenen Wochen viel Selbstvertrauen aufgebaut und mit jedem Rennen dazugelernt. Dass die Verletzung auf diese Weise passiert ist, macht es besonders schwer zu akzeptieren.“