Marcel Stauffer muss erneut unters Messer

Seit Saisonbeginn laboriert Marcel Stauffer an einer Kahnbeinverletzung und muss nun erneut operiert werden

Seit Saisonbeginn laboriert Marcel Stauffer an einer Kahnbeinverletzung und muss nun erneut operiert werden

Für Marcel Stauffer gibt es den nächsten Rückschlag. Der Österreicher muss sich am Freitag einer weiteren Operation am Kahnbein (Skaphoid) unterziehen. Wie der 28-Jährige in den sozialen Medien bekannt gab, verläuft der Heilungsprozess nicht wie erhofft. Um die volle Funktion seines Handgelenks wiederherzustellen, führt nun kein Weg an einem weiteren Eingriff vorbei.

Verletzung begleitet ihn seit Saisonbeginn

Die Probleme begleiten Stauffer bereits seit dem Auftakt der ADAC MX Masters 2026 in Grevenbroich. Trotz erheblicher Schmerzen entschied sich der Osicka MX Team-Pilot damals, an den Start zu gehen. Viel mehr als ein einzelner Meisterschaftspunkt war jedoch nicht möglich – ein Zähler, den sich der Österreicher unter großen Schmerzen erkämpfte.

Damals bestand noch die Hoffnung, die Verletzung ohne eine weitere Operation in den Griff zu bekommen. Inzwischen steht jedoch fest, dass das Kahnbein nicht wie erwartet verheilt.

Heimrennen fällt der Operation zum Opfer

„Das sind definitiv nicht die Nachrichten, die ich mit euch teilen wollte“, schreibt Stauffer auf Instagram. „Mein Kahnbein heilt leider nicht richtig und damit mein Handgelenk wieder zu 100 Prozent belastbar wird, muss ich mich am Freitag einer weiteren Operation unterziehen.“

Besonders bitter: Ausgerechnet am Wochenende des Heimrennens seines Teams wird Stauffer erneut fehlen.

„Es frustriert mich, nicht bei den Rennen dabei sein zu können. Trotzdem werde ich alles dafür tun, so schnell wie möglich zurückzukommen“, erklärt der Österreicher. Gleichzeitig bedankt er sich beim Osicka MX Team, seinen Sponsoren, seiner Familie und seinen Freunden für die Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen.

Comeback weiterhin offen

Wie lange Stauffer nach dem Eingriff ausfallen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Zunächst muss das Kahnbein vollständig ausheilen, bevor an eine Rückkehr auf das Motorrad zu denken ist.

Nach einer ohnehin schwierigen Saison bedeutet die erneute Operation den nächsten Rückschlag. Der Österreicher wird nun alles daransetzen, nach der zweiten Operation endlich vollständig zu genesen und möglichst bald wieder ins Renngeschehen eingreifen zu können.