Jeremy Seewer zurück: KTM setzt auf die Erfahrung des Schweizers
Jeremy Seewer startet den Rest der Saison 2026 für das Venrooy KTM Team
Jeremy Seewer kehrt ins Fahrerlager der Motocross-Weltmeisterschaft zurück. Der Schweizer hat für die zweite Saisonhälfte eine neue Aufgabe gefunden und übernimmt künftig gleich zwei Rollen. Einerseits geht er für das Van Venrooy KTM Team an den Start, andererseits unterstützt er KTM als Testfahrer bei der Weiterentwicklung der Motorräder.
Nachdem Seewer, nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Ducati, zuletzt ohne Team dastand, ist damit klar: Der fünffache MXGP-Vizeweltmeister bleibt der Weltmeisterschaft erhalten.
Debüt bereits in Halle
Sein erstes Rennen in Orange bestreitet Seewer bereits an diesem Wochenende beim Finale der Dutch Masters of Motocross in Halle.
Die traditionsreiche Sandstrecke bietet ihm die perfekte Gelegenheit, sich an sein neues Arbeitsgerät zu gewöhnen und erste Rennkilometer auf der KTM zu sammeln. Eine Woche später folgt dann die Rückkehr auf die große Bühne der MXGP-Weltmeisterschaft beim Grand Prix in Foxhill.
Mehr als nur ein Ersatzfahrer
Für KTM ist die Verpflichtung weit mehr als eine kurzfristige Lösung. Mit Jeremy Seewer holt sich der Hersteller einen der erfahrensten Fahrer im gesamten Grand-Prix-Fahrerlager ins Boot. Der 31-Jährige stand in seiner Karriere mehrfach auf dem Podium, feierte Grand-Prix-Siege und bringt jede Menge Erfahrung mit.
Genau dieses Know-how soll künftig direkt in die Entwicklungsarbeit der Österreicher einfließen. Gleichzeitig sammelt Seewer unter Rennbedingungen wichtige Daten, die den Ingenieuren zusätzliche Erkenntnisse liefern.
Eine Besonderheit im Team
Auch optisch wird Jeremy Seewer im Van Venrooy KTM Team eine Besonderheit sein.
Während seine Teamkollegen Noel Zanocz, Rick Elzinga und Aron Katona in Acerbis-Bekleidung an den Start gehen, bleibt Seewer seinem Ausrüster FOX Racing treu. Damit ist er der einzige Fahrer des Teams, der nicht im einheitlichen Bekleidungssetup unterwegs sein wird. Ein kleines Detail, das zeigt, dass langjährige Partnerschaften auch nach dem Wechsel zu Van Venrooy KTM weiter Bestand haben.
Neue Chance für beide Seiten
Für Jeremy Seewer kommt die Zusammenarbeit genau zum richtigen Zeitpunkt.
Nach einer schwierigen Phase ohne festes Cockpit steht der Schweizer wieder regelmäßig am Start. Gleichzeitig kann er seine Erfahrung in die Entwicklung der KTM-Motocross-Bikes einbringen und sich für kommende Aufgaben empfehlen.
KTM wiederum gewinnt einen Fahrer, der über viele Jahre zur Weltspitze gehörte und genau weiß, worauf es in der MXGP ankommt.
Die ersten Rennkilometer wird Seewer bereits an diesem Wochenende beim Finale der Dutch Masters in Halle absolvieren. Sein erstes Grand-Prix-Wochenende für das Van Venrooy KTM Team folgt anschließend in Foxhill – und fällt ausgerechnet auf seinen 32. Geburtstag. Ein besseres Geburtstagsgeschenk als ein starkes Ergebnis bei seinem ersten Grand Prix auf KTM könnte sich der Schweizer wohl kaum selbst machen.
