Hutten Metaal Racing und Yamaha gehen ab 2027 getrennte Wege

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Hutten Metaal Racing und Yamaha gehen ab 2027 getrennte Wege.

Nach drei Jahren als offizielles Yamaha-Werksteam in der MX2-Weltmeisterschaft gehen Hutten Metaal Racing und Yamaha künftig getrennte Wege. Das niederländische Team wird seine Rolle zum Ende der laufenden Saison abgeben.

Damit steht fest, dass Yamaha seine MX2-Struktur für 2027 neu aufstellen muss.

Unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft

Nach Angaben von Teamchef Winn Hutten führten unterschiedliche strategische Vorstellungen zum Ende der Zusammenarbeit. Zwar hätte Yamaha die Partnerschaft grundsätzlich gerne fortgesetzt, durch interne Veränderungen beim Hersteller sei eine weitere Zusammenarbeit jedoch nicht zustande gekommen.

Trotz der Trennung blickt Hutten auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit zurück. Über viele Jahre arbeiteten beide Seiten eng zusammen und entwickelten das Team kontinuierlich weiter.

Das Projekt soll weitergehen

Mit dem Abschied von Yamaha endet jedoch nicht das Kapitel Hutten Metaal Racing. Das Team möchte auch künftig in der Motocross-Weltmeisterschaft vertreten sein und befindet sich nach eigenen Angaben auf der Suche nach einem neuen Hersteller.

Das große Ziel bleibt unverändert: der Gewinn eines WM-Titels.

In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Mannschaft Schritt für Schritt nach oben. Nach Erfolgen auf nationaler Ebene folgten drei Titel in der EMX250, ehe das Team auch in der MX2-Weltmeisterschaft regelmäßig um Podestplätze kämpfte.

Der Weltmeistertitel blieb bislang allerdings außer Reichweite.

Zukunft hängt vom neuen Partner ab

Ob Hutten Metaal Racing 2027 weiterhin im Grand-Prix-Fahrerlager vertreten sein wird, hängt nun maßgeblich von den Gesprächen mit potenziellen Herstellern ab.

Hutten machte deutlich, dass er die Arbeit nur fortsetzen möchte, wenn sich ein Projekt mit sportlicher Perspektive ergibt. Sollte sich keine passende Möglichkeit bieten, schließt der Niederländer auch einen Rückzug aus dem Grand-Prix-Sport nicht aus.

Seit Wochen kursieren Gerüchte darüber, dass Suzuki mit einem niederländisches oder belgisches Team zurück in die Weltmeisterschaft kehren könnte.

Fahrerfrage bleibt offen

Mit der Trennung stellt sich gleichzeitig die Frage nach der Zukunft der aktuellen Fahrer. Janis und Karlis Reisulis starten derzeit für Hutten Metaal Monster Energy Yamaha und gehören zu den Nachwuchshoffnungen des Herstellers.

Ob Yamaha beide Fahrer in das neue MX2-Projekt übernimmt oder sich ihre Wege ebenfalls trennen, ist derzeit noch offen.

Ebenso hat Yamaha bislang nicht bekanntgegeben, welche Teamstruktur den offiziellen MX2-Einsatz ab der Saison 2027 übernehmen wird. Die kommenden Monate dürften daher nicht nur für Hutten Metaal Racing, sondern auch für den Hersteller richtungsweisend werden.