SuperEnduro Belgrad: Stark mischte vorne mit
Toby Martyn schaffte es mit der Stark auf Platz 4 der SuperEnduro WM in Belgrad. / Foto: Sport UP Agency
Der Abend in Belgrad hatte viele Geschichten. Eine davon schrieb das Team von Stark Future. Während Billy Bolt erneut den Ton angab, zeigten Eddie Karlsson und Toby Martyn, dass die elektrische Stark mittlerweile endgültig im Spitzenfeld der FIM SuperEnduro World Championship angekommen ist.
Vor rund 10.000 Zuschauern entwickelte sich beim ersten SuperEnduro-Gastspiel in Serbiens Hauptstadt ein Rennen, das von Tempo, Linienwechseln und intensiven Zweikämpfen lebte. Und mittendrin: zwei Stark-Piloten, die sich immer wieder im Podiumskampf wiederfanden.
Karlsson belohnt sich für starken Abend
Eddie Karlsson gehörte über den gesamten Abend hinweg zu den konstantesten Fahrern im Feld. Schon in der SuperPole stellte er mit Rang drei seine Geschwindigkeit unter Beweis. In den Rennen bestätigte er diese Form – und mischte besonders im zweiten Finale sogar kurzzeitig ganz vorne mit.
Am Ende stand Rang drei in der Gesamtwertung – ein weiteres Podium für den Schweden und ein starkes Signal für Stark Future. „Ich bin wirklich glücklich mit dem Ergebnis heute Abend und darüber, wieder auf dem Podium zu stehen“, sagte Karlsson nach dem Rennen. „Es war ein harter Fight draußen, aber genau solche Rennen machen Spaß.“
Besonders die Momente an der Spitze des Feldes bleiben für ihn in Erinnerung. „Ich war zum ersten Mal für ein paar Runden in Führung. Das fühlt sich schon anders an – aber es war ein gutes Gefühl. Als Billy vorbeikam, habe ich versucht dranzubleiben, aber das war nicht möglich.“
Im Finale musste Karlsson schließlich auch Mitch Brightmore ziehen lassen. „Danach kam Brightmore noch vorbei. Ich war am Ende etwas müde, aber insgesamt bin ich wirklich zufrieden.“ Für Karlsson ist das Podium auch ein Zeichen für die Entwicklung seines Teams. „Wir verbessern uns bei jedem Rennen. Stark ist noch ein junges Projekt, aber wir machen große Schritte und entwickeln das Bike ständig weiter.“
Martyn wieder mitten im Kampf um die Spitze
Auch Toby Martyn zeigte eine starke Vorstellung. Der Brite fuhr konstant im Bereich der Top vier und setzte vor allem im dritten Lauf ein Ausrufezeichen, als er den Holeshot holte und sich sofort in der Spitzengruppe festsetzte.
Am Ende bedeuteten die Einzelergebnisse 4-3-4 Rang vier in der Gesamtwertung – nur knapp hinter Teamkollege Karlsson. „Ich habe den Holeshot geholt, mich mit den Jungs vorne duelliert und den Abend auf Platz vier beendet“, erklärte Martyn später. „Ein wirklich ordentlicher Abend auf dem Bike.“
Sein Blick richtet sich bereits nach vorne. „Jetzt freue ich mich auf das nächste Rennen in Newcastle.“
Stark etabliert sich im Spitzenfeld
Belgrad zeigte einmal mehr, dass Stark Future im SuperEnduro nicht mehr nur ein interessantes Projekt ist, sondern ein echter Faktor im Spitzenfeld. Zwei Fahrer konstant im Podiumskampf – das gelingt nicht zufällig. Die Mischung aus Geschwindigkeit, fahrbaren Linien und aggressiven Überholmanövern spielte den Stark-Piloten auf der schnellen Strecke in die Karten.
Mit dem Podium von Karlsson und Rang vier für Martyn reist das Team nun mit Rückenwind weiter nach Newcastle. Dort wartet bereits die nächste Runde – und möglicherweise die nächste Chance, die elektrische Stark ganz oben auf dem Podium zu platzieren.
