Romain Febvre wechselt zu Ducati
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Was nach dem Ende bei Kawasaki noch als Ungewissheit im Raum stand, ist jetzt offiziell: Romain Febvre wird ab der MXGP-Saison 2027 für Ducati an den Start gehen. Der amtierende Motocross-Weltmeister hat bei den Italienern einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben und wird die Desmo450 MX bis einschließlich 2028 im Red Bull Ducati Factory MXGP Team pilotieren.
Neuer Abschnitt nach erfolgreicher Kawasaki-Zeit
Mit dem Wechsel endet für den Franzosen ein langes Kapitel bei Kawasaki. Künftig schlägt der 34-Jährige ein neues auf – und soll Ducati auf dem weiteren Weg in der Motocross-Weltmeisterschaft an die Spitze führen. Eingesetzt wird Febvre im Werksteam von Teamchef Louis Vosters.
Für Ducati ist die Verpflichtung ein deutliches Signal. Nachdem die Marke erst vor kurzer Zeit in die MXGP eingestiegen ist und sich zuletzt Schritt für Schritt an die Spitzengruppe herangearbeitet hat, sichert sie sich nun einen der erfolgreichsten Fahrer der vergangenen Jahre.
Einer der erfolgreichsten Fahrer seiner Generation
Febvre gehört seit mehr als einem Jahrzehnt zu den prägenden Gesichtern der MXGP. Nach seinem Aufstieg aus der MX2 gewann er bereits in seiner ersten Saison in der Königsklasse den WM-Titel 2015. Zehn Jahre später folgte mit dem Titelgewinn 2025 die zweite Weltmeisterschaft. Hinzu kommen Vizeweltmeisterschaften in den Jahren 2021 und 2023 sowie Rang drei in der MX2-WM 2014.
Auch die Zahlen seiner Karriere sprechen für sich: 26 Grand-Prix-Siege und 97 Podiumsplatzierungen stehen bislang zu Buche. Darüber hinaus feierte Febvre mit der französischen Nationalmannschaft vier Siege beim Motocross of Nations (2015, 2016, 2017 und 2023).
Große Erwartungen an das Ducati-Projekt
Mit der Verpflichtung des zweifachen Weltmeisters unterstreicht Ducati seine Ambitionen im Offroad-Bereich. Febvre bringt nicht nur jede Menge Erfahrung mit, sondern auch den Ruf eines Fahrers, der ein Motorrad entscheidend weiterentwickeln kann.
Ab 2027 soll genau diese Kombination dabei helfen, die Desmo450 MX dauerhaft in den Kampf um Grand-Prix-Siege und Weltmeisterschaften zu führen. Für Febvre beginnt damit nach seinen Erfolgen mit Kawasaki die nächste große Herausforderung seiner Karriere.
