2027 – Wohin führt der Weg von Guillem Farrés?

Guillem Farres vor möglichem Wechsel in die USA

Guillem Farres vor möglichem Wechsel in die USA

Guillem Farrés gehört zu den Gewinnern der laufenden MX2-Saison. Der Spanier fährt regelmäßig um Podiumsplätze, hat sich im Titelkampf etabliert und zählt zu den Konstanten im Triumph-Aufgebot.

Trotzdem ist seine Zukunft über das Saisonende hinaus noch nicht geklärt.

Die Zeit des Spaniers in der MX2-Motocross-Weltmeisterschaft läuft aus. Gleichzeitig steht Farrés vor einem Karrierepunkt, an dem sich mehrere Wege anbieten. Mit 22 Jahren nähert er sich dem Ende seiner MX2-Zeit, während Triumph sein Engagement sowohl in Europa als auch in den USA weiter ausbaut.

USA-Rückkehr als Option

Besonders interessant: Farrés kennt beide Welten bereits.

Bevor er zu Triumph wechselte, verbrachte der Spanier mehrere Jahre in den Vereinigten Staaten. Dort sammelte er Erfahrungen im Supercross und in der AMA Pro Motocross Meisterschaft. Ein möglicher Wechsel zurück in die USA wäre daher weit weniger überraschend als bei vielen anderen MX2-Fahrern.

Im amerikanischen Fahrerlager wurde zuletzt sogar darüber spekuliert, ob Triumph genau diesen Weg einschlagen könnte. Die Argumente liegen auf der Hand: Farrés fährt die bislang stärkste Saison seiner Karriere, kennt die amerikanischen Strecken und ist bereits Teil des Triumph-Programms.

Triumph plant den Einstieg in die MXGP-Klasse

Aktuell deutet jedoch mehr auf eine andere Lösung hin.

Mit der TF 450 bereitet Triumph den Einstieg in die MXGP-Weltmeisterschaft vor. Mikkel Haarup gilt dabei als einer der Fahrer, die eine zentrale Rolle im neuen Projekt übernehmen könnten.

Auch der Name von Farrés fällt in diesem Zusammenhang immer wieder. Seine Leistungen in der laufenden Saison haben gezeigt, dass er bereit für den nächsten Karriereschritt sein könnte.

Die Entscheidung rückt näher

Aus Sicht von Triumph wäre ein Aufstieg in die MXGP ein naheliegender Weg. Der Hersteller hat den Spanier über mehrere Jahre aufgebaut und könnte ihn nun direkt in sein neues 450er-Projekt integrieren.

Noch gibt es keine offizielle Entscheidung. Klar ist jedoch, dass Farrés mit seinen Ergebnissen in diesem Jahr deutlich mehr Optionen besitzt als noch vor zwölf Monaten.

Damals ging es vor allem darum, sich dauerhaft in der MX2-Spitze zu etablieren. Heute stellt sich die Frage, ob seine Zukunft in der Motocross-Weltmeisterschaft oder erneut auf amerikanischem Boden liegt.