Schwerer Sturz in Vellahn: Maximilian Spies verletzt

Max Spies beim ADAC MX Masters Vellahn 2026

Max Spies beim ADAC MX Masters Vellahn 2026

Die ADAC MX Masters-Runde in Vellahn endete für Maximilian Spies mit einem schweren Sturz und einer Verletzung, die wohl auch Auswirkungen auf das deutsche Team beim Motocross of Nations haben wird.

Spies kam im letzten Drittel des ersten Rennens der Masters-Klasse schwer zu Fall und musste anschließend medizinisch versorgt werden. Inzwischen steht fest, dass sich der 22-Jährige dabei zwei Halswirbel verletzt hat.

So ernst diese Diagnose zunächst klingt, gibt es mittlerweile zumindest erste positive Nachrichten. Spies‘ Vater Lars informierte über seinen WhatsApp-Status darüber, dass die erste notwendige Operation erfolgreich verlaufen ist.

In einem weiteren Video aus dem Krankenhaus war zu sehen, wie Maximilian seine Füße bewegen konnte. Gleichzeitig machte sein Vater aber auch deutlich, dass die Behandlung möglicherweise noch nicht abgeschlossen ist. Demnach könnte eine zweite Operation notwendig werden.

Bereits zuvor hieß es, dass bei Spies keine Lähmungserscheinungen aufgetreten seien. Weitere Details zum genauen Ausmaß der Verletzungen und zum weiteren Behandlungsverlauf liegen derzeit nicht vor. Entsprechend lässt sich auch noch nicht sagen, wie lange der Deutsche ausfallen wird.

Damit rückt neben der Genesung von Spies zwangsläufig auch das Motocross of Nations im französischen Ernée in den Fokus.

Noah Ludwig dürfte für Spies einspringen

Spies wurde für Team Germany als einer der drei Fahrer für das diesjährige MXoN nominiert. Nach der Verletzung zweier Halswirbel, der bereits erfolgten Operation und einer möglicherweise notwendigen zweiten OP erscheint ein Start in Ernée allerdings kaum noch realistisch.

Für diesen Fall hatte das deutsche Team bereits vorgesorgt und Noah Ludwig als Ersatzfahrer nominiert. Der 21-Jährige dürfte damit den Platz von Spies einnehmen.

Ganz überraschend käme sein Einsatz nicht. Der Sarholz-KTM-Pilot hatte bereits bei der ADAC MX Masters-Runde in Gaildorf durchblicken lassen, dass er im Fall eines Falles für Team Germany zur Verfügung stehen würde. Genau diese Situation scheint nun eingetreten zu sein.

Eine endgültige Bestätigung, dass Ludwig in Ernée tatsächlich für Spies ans Gate gehen wird, steht derzeit noch aus. Angesichts der Verletzung und des weiteren Behandlungsverlaufs spricht allerdings vieles dafür.

Die sportliche Frage ist im Moment ohnehin zweitrangig. Zwei verletzte Halswirbel sind keine Kleinigkeit. Umso wichtiger sind die ersten Nachrichten aus dem Krankenhaus: Die Operation ist laut Vater Lars erfolgreich verlaufen und Maximilian konnte seine Füße bewegen.

Dass möglicherweise noch ein zweiter Eingriff notwendig wird, zeigt allerdings auch, dass die Behandlung noch nicht zwingend abgeschlossen ist.

Für Team Germany dürfte sich in den kommenden Tagen klären, ob Noah Ludwig offiziell nachrückt. Für Maximilian Spies zählt dagegen erst einmal nur die weitere Genesung.

Gute Besserung, Max!