Schreckmoment für Moritz Ernecker bei der Junioren-WM
Österreichs WM Hoffnung Moritz Ernecker verletzt sich in Jinin und verpasst die Rennen
Die Junioren-Motocross-Weltmeisterschaft in Jinin hat für Moritz Ernecker einen bitteren Verlauf genommen. Der Österreicher stürzte im Zeittraining der 125cc-Klasse schwer und musste anschließend auf einer Trage von der Strecke gebracht werden.
Ernecker war als einer der Favoriten auf den Weltmeistertitel nach Tschechien gereist. Der KTM-Factory-Rookies-Pilot hatte in den vergangenen Monaten starke Leistungen gezeigt und zählte zu den heißesten Anwärtern auf Gold.
Schwerer Sturz im Zeittraining
Der Unfall ereignete sich während des Qualifyings der 125cc-Klasse. Rettungskräfte waren sofort zur Stelle und versorgten den jungen Österreicher zunächst an der Strecke. Anschließend wurde er zur weiteren Untersuchung ins Medical Center gebracht.
Fest steht inzwischen: Für Ernecker ist die Junioren-Weltmeisterschaft vorzeitig beendet. Nach dem Sturz wird er nicht mehr ins Renngeschehen eingreifen.
Verdacht auf Beinfraktur
Eine offizielle Diagnose liegt derzeit noch nicht vor. Nach Informationen aus dem Fahrerlager wird jedoch von einer Fraktur im Bein ausgegangen. Eine Bestätigung des Teams oder von Ernecker selbst, steht bislang noch aus.
Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, wäre das ein schwerer Rückschlag für den KTM-Piloten, auch im Hinblick auf die EMX125-Meisterschaft, die er derzeit anführt.
Titelkampf neu eröffnet
Mit dem Ausfall des Österreichers verliert die 125cc-Klasse einen ihrer stärksten Fahrer. Für die Konkurrenz steigen damit die Chancen auf den Titel deutlich.
Für Moritz Ernecker bleibt dagegen vorerst nur die Hoffnung, dass sich die Verletzung möglichst schnell ausheilen lässt und er bald wieder auf dem Motorrad sitzen kann. Statt um den Weltmeistertitel zu kämpfen, steht nun zunächst seine Genesung im Mittelpunkt.
