Liam Owens nach Schulteroperation: Hoffnung auf Comeback in Fürstlich Drehna

Liam Owens plant nach seinem Sturz in Italien nun sein Comeback für das letzte Rennen der ADAC MX Masters Saison in Fürstlich Drehna

Liam Owens plant nach seinem Sturz in Italien nun sein Comeback für das letzte Rennen der ADAC MX Masters Saison in Fürstlich Drehna

Für Liam Owens endete das Rennwochenende in Italien mit einem weiteren Rückschlag. Der australische CAT Moto Bauerschmidt KTM-Pilot zog sich bei einem Sturz einen Bruch der Schulter an drei Stellen zu und musste sich inzwischen einer Operation unterziehen.

Dabei hatte das Wochenende vielversprechend begonnen. Owens qualifizierte sich auf Rang zwei und belegte auch im ersten Rennen den zweiten Platz. Die Chancen auf das nächste Podium standen gut, ehe ein Zwischenfall im zweiten Lauf alles veränderte.

Kollision in der Luft

Der Unfall ereignete sich während des Rennens, als Owens in der Luft mit einem anderen Fahrer kollidierte. Der anschließende Einschlag hatte schwere Folgen. „Ich bin härter eingeschlagen als jemals zuvor in meiner Karriere“, schrieb der Australier nach dem Wochenende.

Die Untersuchungen ergaben mehrere Brüche in der Schulter. Zunächst gingen die Ärzte von einer Ausfallzeit von fünf bis sechs Wochen aus. Weitere Untersuchungen sollten klären, ob zusätzliche Verletzungen vorliegen.

Operation erfolgreich verlaufen

Inzwischen hat sich Owens dem notwendigen Eingriff unterzogen. Die Operation verlief nach seinen Angaben erfolgreich. „Die Operation ist gut verlaufen. Ich hoffe, dass ich für das letzte Rennen in Drehna wieder auf dem Motorrad sitzen kann“, teilte Owens mit.

Damit hat der KTM-Pilot bereits ein klares Ziel vor Augen. Ob eine Rückkehr zum ADAC MX Masters Saisonfinale tatsächlich möglich ist, wird jedoch von der weiteren Heilung abhängen.

Nächster Rückschlag in schwieriger Saison

Die Verletzung trifft Liam Owens zu einem Zeitpunkt, an dem die Ergebnisse wieder in die richtige Richtung zeigten. Umso größer war die Enttäuschung nach dem Unfall. „Es fühlt sich an, als würde ich jedes Mal wieder zurückgeworfen werden, sobald ich gerade auf die Beine komme.“

Trotzdem blickt der Australier nach vorne. Aufgeben kommt für ihn nicht infrage. „Siebenmal hinfallen, achtmal wieder aufstehen.“

In den kommenden Wochen steht zunächst die Rehabilitation im Mittelpunkt. Läuft alles nach Plan, könnte Owens zum Saisonende noch einmal ins Renngeschehen zurückkehren.