Überdenkt die KTM AG ihr MXGP Engagement?

Tom Vialle - KTM 125 SX 2022

Tom Vialle - KTM 125 SX 2022 / Foto: JP Acevedo

Zur Zeit geistern Gerüchte durch das Fahrerlager welche große Einflüsse auf das zukünftige Aussehen des MXGP Paddock haben könnte. Demnach überdenkt die österreichische Gruppe, der die Marken KTM, GasGas und Husqvarna angehören, ihr Programm in der MXGP neu zu organisieren.

Mit den dazu gewonnenen Marken Husqvarna und GasGas betreibt die KTM AG In den letzten Jahren zur Zeit sechs Werksteams. Der damit verbundene Anstieg der Kosten um diese Teams zu betreiben, hat offensichtlich einen großen Einfluss auf das Rennsportbudget der KTM AG. Es ist auch kein Geheimnis, dass KTM in den letzten Jahren stark in die MotoGP investiert hat, was zweifelsohne weitere große finanzielle Budgets erfordert.

Das Gerücht besagt nun, dass die Gruppe ihre Werksteams in der MXGP auf eines pro Marke reduzieren wird. Sofern dieser Plan umgesetzt wird, werden drei Teams verschwinden oder ihren Werksstatus verlieren. Wen es erwischen wird hängt stark von der Situation der laufenden Verträge ab, aber bei solchen Entscheidungen spielen oft auch andere Gründe eine Rolle.

Laut verschiedenen Aussagen, plant KTM selbst das KTM-Werksteam zu übernehmen. Husqvarna würde von Nestaan geführt werden und GasGas würde vom derzeitigen KTM Team, De Carli. Ergo würd das zur Zeit stark besetzte Husqvarna Werksteam von IceOne nicht mehr das Factory-Setup für Husqvarna betreiben. Im Bereich GasGas würden die beiden Teams von Standing Construct und Diga-Procross ihren gerade erst erhaltenen GasGas Werksstatus verlieren. Sollte diese Prognose eintreten, bleibt nur zu hoffen, dass wir keine Fahrerplätze in der MXGP verlieren werden.

Sobald wir neue Informationen erhalten, werden wir berichten.

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