Supercross in Birmingham ohne Sexton und Savatgy
Chase Sexton verpasst auch das Supercross Birmingham. / Foto: Kawasaki
Das Starterfeld für Birmingham bekommt erneut Lücken. Mit Chase Sexton und Joey Savatgy fehlen zwei Fahrer, die normalerweise fester Bestandteil der 450SX-Klasse sind. Unterschiedliche Verletzungen, ähnliche Folge: kein Start am Wochenende.
Sexton: wieder im Training, aber noch nicht soweit
Bei Chase Sexton gibt es zumindest Bewegung. Nach seinem Trainingssturz vor Daytona, bei dem er sich im Bereich Hüfte und unterer Rücken verletzte, sitzt er wieder auf dem Motorrad. Für einen Renneinsatz reicht es aktuell aber nicht.
Das Team hält den Kurs bewusst konservativ. Training ist möglich, aber die Belastung eines kompletten Rennwochenendes mit Qualifying, Heat und Main Event ist ein anderer Maßstab. Genau daran fehlt es im Moment noch.
Damit fällt Sexton auch für Birmingham aus.
Savatgy: Fußverletzung lässt kein Risiko zu
Auch Joey Savatgy wird nicht starten. Die Fußverletzung aus Indianapolis ist noch nicht ausreichend verheilt. Der Stand ist klar: Fahren ist möglich, aber nicht in einem Zustand, der sich sicher anfühlt. Unter diesen Bedingungen ist ein Renneinsatz keine Option.
„Ich bin extrem enttäuscht, dieses Wochenende nicht am Start zu stehen“, erklärt Savatgy. Gleichzeitig macht er deutlich, dass es aktuell nicht reicht, um konkurrenzfähig und vor allem ohne Risiko zu fahren.
Zwei unterschiedliche Fälle, ähnlicher Punkt
Die Situationen unterscheiden sich im Detail, laufen aber auf das Gleiche hinaus. Sexton ist bereits wieder im Training und damit einen Schritt weiter. Savatgy hängt noch etwas hinterher. Beide sind jedoch in einem Bereich, in dem es nicht um einzelne Runden geht, sondern um die Frage, ob ein komplettes Rennen durchzuhalten ist.
Gerade im Supercross entscheidet genau dieser Punkt.
Blick Richtung Detroit
Der Fokus verschiebt sich damit automatisch auf die nächste Runde. Savatgy nennt Detroit als mögliches Comeback. Auch bei Sexton deutet vieles darauf hin, dass die Pause nicht mehr lange dauert – vorausgesetzt, das Training verläuft ohne Probleme.
Die Ausfälle passen ins Gesamtbild der Saison. Verletzungen ziehen sich durch mehrere Teams, das Feld verändert sich von Wochenende zu Wochenende. Für die Teams bedeutet das Umstellen. Für die Fahrer bedeutet es abwägen.
