Rückschlag für Triumph – Swoll und Forkner müssen operiert werden

Jalek Swoll ist einer der beiden Triumph Piloten die nach eienr Operation pausiesen muüssen

Jalek Swoll ist einer der beiden Triumph Piloten die nach eienr Operation pausiesen muüssen. / Foto: CONVRG Media

Es sind genau die Nachrichten, die Teams in dieser Phase der AMA Supercross Saison nicht gebrauchen können. Triumph Factory Racing muss gleich zwei Rückschläge verkraften: Jalek Swoll und Austin Forkner fallen verletzt aus – und das nicht zum ersten Mal.

Swoll: Wieder die Achillessehne

Für Jalek Swoll ist es ein besonders bitterer Moment. Nach seinem Sturz in Birmingham wurde eine Verletzung der rechten Achillessehne diagnostiziert – ein Bereich, der im Motocross ohnehin zu den sensibelsten zählt.

Die Diagnose bedeutet Operation und eine anschließende Reha-Phase, deren Dauer aktuell schwer abzuschätzen ist.

Gerade für Swoll kommt dieser Rückschlag zur Unzeit. Die Saison hatte für ihn die Chance geboten, sich weiter zu stabilisieren und konstant Ergebnisse einzufahren. Stattdessen steht erneut eine Zwangspause im Raum – und die Frage, wie schnell er nach dieser Verletzung wieder auf sein Niveau zurückfinden kann.

Forkner: Nächster Neustart

Auch bei Austin Forkner setzt sich eine Geschichte fort, die ihn schon seit Jahren begleitet. Nach einem Trainingssturz zog er sich einen Bruch in der linken Hand zu und wird ebenfalls operiert.

Immerhin gibt es bei ihm bereits eine klare Perspektive: Forkner soll rechtzeitig zur AMA Pro Motocross Championship zurückkehren und dort wie geplant auf der TF 250-X an den Start gehen.

Ein Schritt zurück in die 250er-Klasse, der nicht nur verletzungsbedingt sinnvoll erscheint, sondern auch sportlich die Chance bietet, wieder Rhythmus aufzubauen.

Ein Muster, das sich wiederholt

Sowohl Swoll als auch Forkner stehen sinnbildlich für ein Thema, das sich durch den Sport zieht: Verletzungen, die nicht nur einzelne Rennen kosten, sondern komplette Entwicklungen ausbremsen.

Gerade Forkner kennt diese Situation nur zu gut. Immer wieder von Rückschlägen unterbrochen, immer wieder gezwungen, neu anzusetzen. Und auch bei Swoll stellt sich nun erneut die Frage, wie der Weg zurück aussehen wird.

Schwierige Phase für Triumph

Für Triumph bedeutet das gleich doppelte Unsicherheit. Die junge Struktur im Motocross-GP- und Supercross-Umfeld lebt von Kontinuität, von Rennkilometern und Entwicklung unter Wettkampfbedingungen. Fallen gleich zwei Fahrer aus, verschiebt sich dieser Prozess zwangsläufig.

Gerade in einer Phase, in der sich das Projekt weiter etablieren soll, ist das ein Rückschlag, der nicht nur sportlich spürbar ist.

Blick nach vorn

Im Moment bleibt nur eines: Geduld. Beide Fahrer werden operiert und beginnen anschließend ihre Reha. Während bei Forkner ein klares Ziel mit der Outdoorsaison gesetzt ist, bleibt die Situation bei Swoll offener.

Was bleibt, ist die Hoffnung, dass beide zurückkommen – und diesmal länger auf dem Bike bleiben.