Kevin Strijbos startet in Tensfeld von der Poleposition

Kevin Strijbos - JWR Yamaha

Kevin Strijbos - JWR Yamaha - MX Masters Mölln 2019 / Foto: SevenOnePictures

Kevin Strijbos gewinnt die Qualifikation bei der vierten Runde des ADAC MX Masters in Tensfeld. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Jens Getteman und Tanel Leok.

Ich fahre sehr gerne beim ADAC MX Masters

Bei idealen äußeren Bedingungen konnte Gaststarter Kevin Strijbos (JWR Yamaha) die Qualifikation zur vierten Runde des ADAC MX Masters in Tensfeld gewinnen. „Ich fahre sehr gerne beim ADAC MX Masters. Die Rennen sind gut organisiert und immer auf tollen Strecken. Deshalb nutze ich das freie Wochenende und bin hier in Tensfeld am Start“, erklärt der WM-Pilot seine Motivation. „Es passt gerade sehr gut in meinen Trainingsplan und ist außerdem ein sehr gutes Training für den bevorstehenden WM-Lauf in Lommel.“

Dass Strijbos seine Teilnahme jedoch nicht nur als reines Training betrachtet, war schon am Samstag in der Qualifikation deutlich zu sehen. Da drehte der Belgier nämlich mächtig auf und verdrängte Tanel Leok (A1M Husqvarna) von der Pole Position. „Wenn ich hier mitfahre, dann möchte ich natürlich auch gewinnen“, versicherte Strijbos, der schon bei seinem Start im Jahr 2016 in Tensfeld auf dem Podium stand. „Ich werde am Sonntag in den Rennen alles geben und versuchen beide Läufe zu gewinnen!“

Die beiden Rennen werden lang und hart

Tanel Leok, der als Meisterschaftsführender nach Tensfeld gereist war, musste sich Strijbos mit einem Rückstand von lediglich 0,361 Sekunden geschlagen geben und zeigte sich keineswegs beunruhigt deshalb. „Die Wahl des Startplatzes ist hier nicht so entscheidend“, versicherte der Este. „Die beiden Rennen werden lang und hart, es wird wichtig sein konstant zu fahren und nicht zu viele Fehler zu machen.“

In der zweiten Qualifikationsgruppe markierte Jens Getteman (Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil) mit 1:44.347 Minuten die schnellste Rundenzeit und wird damit als Zweiter in die Rennen am Sonntag gehen. „Normalerweise bin ich gar nicht so gut darin, eine schnelle Runde zu drehen, aber diesmal hat es ziemlich gut geklappt“, zeigte sich der Belgier über den Sieg in seiner Gruppe überrascht. „Ich fühle mich derzeit wirklich stark und freue mich schon auf die Rennen. Dass Strijbos und Leok ein wenig schneller waren, bereitet mir keine Sorge. Punkte gibt es erst am Sonntag und ich bin in einer sehr guten Ausgangsposition.“

In der ist auch Dennis Ullrich (Bodo Schmidt Motorsport/Husqvarna). Der vierfache Masters-Champion ist nach eigener Auskunft weder ein Freund von Sandstrecken, noch ist er dafür bekannt im Qualifikationstraining über sich hinauszuwachsen, deshalb kann der derzeit Drittplatzierte der Meisterschaft mit Startplatz fünf beruhigt auf die Rennen am Sonntag blicken.

Text: ADAC MX Masters

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