Jett und Hunter Lawrence sagen Supercross Paris Teilnahme ab

Hunter und Jett Lawrence sagen Supercross Paris ab

Hunter und Jett Lawrence sagen Supercross Paris ab / Foto: HRC

Hunter und Jett Lawrence haben dem Veranstalter des Supercross Paris mitgeteilt, dass sie ihr europäisches Supercross-Debüt am 12. und 13. November nicht geben können.

Die beiden Brüder, die Ende 2018 in die USA zogen, aber seitdem nie außerhalb des Landes Rennen gefahren sind, entdeckten eine unerwartete Klausel in ihrem Status gegenüber der amerikanischen Einwanderungsbehörde. Diese Klausel erlaubt es ihnen nicht, nach Europa zu kommen. Die Lawrence-Brüder sahen sich daher gezwungen, ihre Teilnahme in Paris überstürzt abzusagen.

Freude auf das Supercross Paris war da

Wir bedauern diese Situation zutiefst, sowohl gegenüber dem Veranstalter als auch gegenüber den französischen Fans und Honda Frankreich, die wir bitten, unsere absolute Aufrichtigkeit zu glauben. Wir haben uns gefreut, in Paris zu fahren. Natürlich verpflichten wir uns förmlich, dies im nächsten Jahr ausschließlich in Paris zu tun, wohl wissend, dass dies die Enttäuschung der Zuschauer, die wir voll und ganz teilen, nicht mindern kann“, so die Brüder Lawrence.

Die Nachricht hinterlässt zweifellos einen bitteren Beigeschmack, denn es wäre das erste Mal gewesen, dass sich Jett und Hunter auf einer Supercross-Strecke mit zukünftigen Rivalen wie Eli Tomac, Marvin Musquin und Cooper Webb messen hätten können.

Leider liegen uns keine Informationen vor, ob es diese Klausel tatsächlich gibt, aber wenn man bedenkt, das HRC Ken Roczen die Teilnahme an der WSX untersagt, warum sollten der Rennstall dann den beiden Australien die Teilnahme an einem Rennen ausserhalb der amerikanischen Meisterschaft erlauben?

Auch der Veranstalter des Supercross Paris zeigte sich enttäuscht. „Es ist traurig für uns, die Organisatoren, dass wir das vorgestellte Line-Up nicht erfüllen können, obwohl die Gebrüder Lawrence schon vor mehr als einem Jahr ihre Teilnahme zugesagt hatten“, sagte Sophie Casasnovas, Präsidentin der Larivière-Organisation.

„Wir entschuldigen uns aufrichtig bei unserem treuen Publikum und nehmen die Entschuldigung von Hunter und Jett sowie ihr zukünftiges Engagement beim Paris Supercross zur Kenntnis, aber unsere Priorität liegt heute darin, diesen schweren Rückschlag auf die aufrichtigste, transparenteste und brillanteste Weise wiedergutzumachen. Wir arbeiten hart daran und werden es sehr schnell bekannt geben“.

Roczen als mögliche brillante Wiedergutmachung?

Gerüchten nach steht Ken Roczen in Gesprächen mit den Organisatoren. Roczen stand bis dato nicht auf der Liste der registrierten Fahrer. Während der World Supercross-Pressekonferenz in Melbourne äußerte er jedoch seinen Wunsch, in Paris anzutreten. So bleibt es spannend ob wir den deutschen Honda Piloten in Paris sehen werden.

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