Jeremy Sydow muss EnduroGP-Auftakt auslassen
Jeremy Sydow verpasst EnduroGP Auftakt. / Foto: Future7Media
Es sind oft die unscheinbaren Momente, die eine Saison ins Wanken bringen. Bei Jeremy Sydow kam der Rückschlag beim letzten Riding-Day am Montag – mit direkten Konsequenzen für den Saisonstart. Dabei zog sich der Deutsche eine Fraktur des fünften Mittelfußknochens zu. Eine Verletzung, die ihn zwingt, den Auftakt der EnduroGP-Saison auszusetzen.
Verletzung mit unmittelbaren Folgen
Die Ausgangslage ist damit klar: Sydow wird beim ersten Grand Prix fehlen. Ein Zeitpunkt, der für viele Fahrer wichtig ist, um früh in den Rennrhythmus zu kommen und sich im Feld zu positionieren.
Entsprechend fällt auch seine eigene Einordnung aus: „Das ist natürlich enttäuschend.“ Ein Satz, der wenig Interpretation braucht. Der Saisonstart verschiebt sich – und damit auch die Chance, direkt ins Geschehen einzugreifen.
Fokus auf schnelle Rückkehr
Trotzdem richtet sich der Blick nach vorne. Das Ziel ist klar definiert: die Rückkehr zum zweiten Grand Prix in Spanien. „Ich werde alles geben, um in Spanien wieder dabei zu sein.“ Der Zeitrahmen ist eng, aber nicht unrealistisch. Entscheidend wird sein, wie schnell die Heilung verläuft – und wie viel Vorbereitung bis dahin möglich ist.
Unterstützung im Hintergrund
Parallel dazu hebt Sydow die Rolle seines Teams hervor. Triumph Factory Racing steht auch in dieser Phase hinter ihm – ein Faktor, der gerade in solchen Situationen nicht zu unterschätzen ist.
Kein idealer Start – aber noch kein Bruch
Der Auftakt fällt aus, der Einstieg verschiebt sich. Für Sydow bedeutet das einen Rückstand – aber keinen strukturellen Bruch. Entscheidend wird sein, wie schnell er zurückkehrt und wie gut es ihm gelingt, den Anschluss wiederzufinden.
