Honda CR Electric: Billige PR Maßnahme oder die Zukunft?

Honda CR Electric / Foto: Honda

Honda CR Electric / Foto: Honda

Handelt es sich bei der Honda CR Electric um einen Marketingschachzug oder ist sie ein weiterer Nagel in den Sarg der Zukunft der Verbrennungsmotoren?

Mit der Veröffentlichung eines unglaublichen und offensichtlich fähigen Elektromotorrades zerstreute Honda jedoch Zweifel, das die Zukunft elektrisch sein wird. Honda stellte klar, dass die CR Electric ein direkter Ersatz für das fantastische CRF250R Modell sein soll.

Der Prototyp, der vor einigen Wochen auf der Tokyo Motorcycle Show vorgestellt wurde, schien auf einem modifizierten CRF250-Aluminiumrahmen zu basieren. Teile wie der Renthal Fat Bar Lenker, bis hin zu den Showa-Gabeln geben den Eindruck, dass Honda mit diesem Motorrad eine echte Wettbewerbsabsicht hat.


Fotos: Honda


Für den Antrieb sorgt ein wassergekühlter Motor aus dem Hause Mugen. Mugen lieferte schon die Motoren für die Shinden-Elektromotorräder der Rennserie TT Zero bei der Isle of Man TT. Beim Akku handelt es sich um eine Lithium-Ionen Batterie von Maxell.

Weitere Details, etwa zur Reichweite, zum Preis oder zur Verfügbarkeit, sparte sich Honda im Rahmen der Vorstellung.

Honda legte nun mit der Vorstellung des Prototypen im Rahmen der japanischen Motocross Meisterschaft nach. Honda-Testfahrer und ehemaliger japanischer HRC-Fahrer sowie MXoN-Teammitglied Kazumasa Masuda ging in der Mittagspause auf die Strecke. Masuda absolvierte einige recht gemütliche, aber beeindruckende kurze Runden auf dem neuen Bike, bevor er zum Start zurückkehrte.

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