Hausdurchsuchung bei Motocross Sponsor – Verdacht Geldwäsche

Jumbo Geldwäsche

Jumbo unter Verdacht der Geldwäsche / Foto: SevenOnePictures

Zieht am Motocrosshimmel ein Skandal auf? Der CEO der Supermarktkette JUMBO steht im Verdacht der Geldwäsche, wie lokale niederländische Medien mitteilten.

Jumbo ist kein unbekannter Name im Motocross, da das Unternehmen viele Teams und einzelne Fahrer im MXGP Fahrerlager unterstützt. Neben Teams wie Hutten Metaal Yamaha, Nestaan Husqvarna, BT Husqvarna, Riley Yamaha, JM Honda gehören auch die Dutch Masters of Motocross und Jeffrey Herlings zu den Begünstigten.

Nun haben Polizei und Steuerfahnder das Haus des Geschäftsführers der Supermarktkette Jumbo im Zusammenhang mit einer Geldwäscheuntersuchung durchsucht. Dutzende von Beamten wurden dabei beobachtet, wie sie Kisten aus dem Haus von Frits van Eerd in Heeswijk-Dinther, Noord-Brabant, mitnahmen und am Dienstagmorgen ein Auto durchsuchten, wie Omroep Brabant berichtet.

Das Financieele Dagblad berichtet, dass auch der Hauptsitz des Unternehmens in Veghel ins Visier genommen wurde. Die Staatsanwaltschaft (OM) erklärte, sie habe die Durchsuchungen durch die Polizei und den Betrugsermittlungsdienst FIOD im Rahmen einer „umfassenden“ Untersuchung wegen des Verdachts auf Geldwäsche angeordnet. Die Razzien fanden in Wohnungen und Unternehmen in Noord-Brabant, Drenthe und Groningen statt.

Neun Personen wurden verhaftet, darunter ein 58-jähriger Mann aus Aa en Hunze in Drenthe, der verdächtigt wird, an der Wäsche großer Geld- und Warensummen sowie an Mehrwertsteuerbetrug beteiligt zu sein. Die OM wollte nicht sagen, ob Van Eerd, 55, unter den Verhafteten ist.

In einem Memo, das am Dienstag an die Mitarbeiter der Supermarktkette verteilt wurde, teilte der Konzern mit, dass er davon ausgehe, dass „die Untersuchung nicht auf Jumbo ausgerichtet ist.“ Jumbo sagte in einer weiteren Erklärung, dass es „zu diesem Zeitpunkt keinen Kommentar abzugeben“ habe.

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