Davide De Carli über Simon Längenfelder

Davide De Carli spricht über Simon Längenfelder

Davide De Carli spricht über Simon Längenfelder / Foto: JPA

Bevor es morgen in Arco di Trento zur zweiten und letzten Runde der Internazionali d’Italia MX EICMA Series 2023 geht, sprach Davide De Carli, Teammanager des RedBull GasGas Factory Racing Teams, über Simon Längenfelder und seine Chancen in der Saison 2023.

Das Debüt für den neuen RedBull GasGas Factory Racing Teammanager, der das Erbe seines Vaters antritt, startete in Ponte a Egola mehr als gut.

„Ja, als erstes Rennen der Saison ist sehr gut gelaufen, was unserer Meinung nach sehr wichtig ist, um für die Grand Prix Saison bereit zu sein. Simon hat sich in diesem Winter gut vorbereitet und ist immer noch dabei, sie Vorbereitung abzuschließen. Wir arbeiten an den letzten Details: den Starts, dem Bike und der körperlichen Verfassung. Aber im Moment sind wir auf einem guten Weg. Wir haben mit den Motorrädern gute Arbeit geleistet, die KTM Gruppe hat diesen Winter hart gearbeitet.“

Simon Längenfelder konnte beim ersten Vorbereitungsrennen auf die WM Saison 2023, mit zwei guten Läufen und ohne Risiken einzugehen, zum Tagessieg fahren. Das ist, für den 18-Jährigen, ein vielversprechender Start in die noch junge Saison.

„Ja, das war ein gutes Rennen. Mit Simon sind wir auf dem Weg zum Titel, mal sehen, ob wir fast jedes Wochenende auf dem Podium stehen können, um bis zum Ende um den Titel zu kämpfen. Nach einer Saison wie der vergangenen steht Simon vor seinem dritten Jahr in der Weltmeisterschaft; jetzt hat er mehr Erfahrung. Er hat bereits gewonnen, stand oft auf dem Podium und ist auch an das Reed Plate des Tabellenführenden gewöhnt. Jetzt ist er sich seiner Sache bewusster, er hat mehr Erfahrung und geht die Meisterschaft mit einer anderen Mentalität an.“

Vergleich zu Geerts fehlt

Der Deutsche gilt für die Saison 2023 zu den Titelanwärtern der MX2 Weltmeisterschaftskrone. In Ponte a Egola fehlte zwar noch der direkte Vergleich zum Zweitplatzierten der vergangenen Saison, Jago Geerts, doch Teamchef De Carli konnte der Mann mit der Startnummer 516 überzeugen.

„Wir konnten den Vergleich mit Geerts nicht sehen, aber es gab Benistant und Adamo, der mich sehr beeindruckt hat, wie er sich unter der Anleitung von Tony und Joel (Cairoli und Smets, Anm. d. Red.) beim Training in Sardinien und Belgien verbessert hat.“

Das Red Bull GASGAS Factory Racing Team will das Gelernte morgen erneut umsetzen, denn die FIM Motocross-Weltmeisterschaft 2023 beginnt in weniger als 23 Tagen. Der Grand Prix von Patagonien-Argentinien wird bereits am 12. März ausgetragen.

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