Guillem Farres – kommt er zurück nach Europa?

Guillem Farres weiterhin für Star Racing Yamaha unterwegs.

Guillem Farres nutzt seine Chance und fährt ein weiteres Rennen für Star Racing Yamaha / Foto: Yamaha

Nach seinem grandiosen Einstieg in die Lucas Oil Pro Motocross Meisterschaft, steht nun fest, dass Guillem Farres auch bei der vorletzten Runde der Meisterschaft auf dem Ironman Raceway am Samstag, den 27. August an den Start gehen wird.

„Budds Creek war ein gutes Rennen.Ich habe die Gelegenheit, mit dem Team beim Ironman wieder an den Start zu gehen. Wir haben diese Woche einige Dinge getestet und versucht, uns auf dem Bike zu verbessern. Das hat mir geholfen, denn ich hatte nicht viel Zeit um mich an das Bike zu gewöhnen. Es ist völlig anders, als ich es gewohnt war. Jeden Tag wird es besser und besser, und ich denke, dass der Ironman gut werden wird. Das Team macht einen wirklich guten Job und arbeitet hart daran, es mir so angenehm wie möglich zu machen. Ich gehe ohne Erwartungen zum Ironman und werde versuchen, einfach Spaß zu haben.“

Nach Platz 9 beim Rennen in Budds Creek und der weiteren Verpflichtung für das Rennen in Crawfordsville / Ironman Raceway sollten die Chancen auf eine zeitnahe Rückkehr des Spaniers nach Europa eher schlecht stehen. Grund für diese Annahme ist, dass der Termin des finalen Laufes der Lucas Oil Pro Motocross Serie auf dem Fox Raceway in Pala, mit dem Termin der ADAC MX Masters Runde in Jauer aufeinander trifft.

Bei seinem deutschen Team, Raths Motorsports, ist man sich sicher das Guillem kommende Woche wieder zurück ist und im Titelkampf der ADAC MX Youngster sicherlich alles geben wird. „Guillem kommt nächste Woche wieder nach Deutschland“, erklärte uns Teamchef Niklas Raths.

Farres führt die ADAC MX Youngster Cup Wertung mit 307 Punkten an. Sein Vorsprung auf den Zweitplatzierten Maximilian Spies beträgt zur Zeit 61 Punkte. Der Spanier gewann bisher sechs der 15 Rennen.

Auf der Strecke in Jauer erwartet Guillem Farres einer kniffeliger Untergrund mit einer festen Basis und einer eher lockeren Oberschicht. Hier fahren sich mit der Zeit sowohl tiefe Bodenwellen als auch kleine, harten Kanten aus. Diese Herausforderung wird der fahrerisch erstklassige Farres am 3./4. September dann hoffentlich annehmen.

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