SuperEnduro-WM startet in Gliwice mit dem härtesten Fahrerfeld aller Zeiten

Die SuperEnduro WM startet am kommenden Wochenende in Gliwice.

Die SuperEnduro WM startet am kommenden Wochenende in Gliwice. / Foto: Agencja Sport UP

Der Winter wird heiß – und zwar richtig. Am Samstag zündet die SuperEnduro-WM 2025/2026 in Gliwice den Startschuss für eine Saison, die schon jetzt nach einem Ausnahmejahr aussieht. Neue Stadien, frische Gesichter, volle Arenen – und ein Titelverteidiger, der längst selbst zur Benchmark geworden ist: Billy Bolt.

Sechs Titel in Folge? Klingt verrückt. Aber genau darauf jagt er los. Und noch nie war der Weg dorthin so dicht, so gefährlich, so brutal eng gebaut wie in diesem Jahr.

Drei Weltmeister in einer Startreihe – wo gibt’s das bitte sonst?

Wer in Gliwice am Gatter steht, bekommt keine Sekunde zum Durchatmen. Denn dort drängeln sich nicht irgendwelche Gegner, sondern die Crème de la Crème der gesamten Offroad-Welt.

Manuel Lettenbichler – Hardenduro-Champ, Rückkehrer, Dauerbedrohung. Josep Garcia – EnduroGP-Weltmeister, Debütant, der Mann, der jede Strecke in ein Fitnessstudio verwandelt. Jonny Walker – AMA-EnduroCross-Champ, frisch, schnell und auf einer 450er richtig gut gelaunt. Dazu die Brightmore-Brüder, die 2024 das halbe Feld hat schlucken lassen.
Eddie Karlsson, der mit seiner Stark Varg zeigt, wie leise man Krawall machen kann. Und Dominik Olszowy, der in seiner Heimatstadt nur ein Motto kennt: Feuer frei.

Das ist keine Startliste. Das ist ein Actionfilm.

Junioren werden zur echten WM – und plötzlich geht’s für viele um alles

Die Junior-Klasse ist ab dieser Saison offiziell ein FIM-Weltmeistertitel. Das macht den Druck größer, die Fehler kleiner – und die Geschichten spannender.

Milan Schmüser? Der will diesmal ganz oben stehen. Toby Shaw? Kommt mit dem Gefühl zurück, hier schon einmal gewonnen zu haben. Dazwischen ein Feld, das so breit, jung und wild ist, dass eigentlich jeder irgendwo nach vorne schießen kann.

Und auch die Youth-Kategorie ist vollgeladen mit Talenten, die in ein paar Jahren ganz vorne in der Prestige-Klasse stehen könnten. Der erste Schritt? Gliwice.

Der Kalender: keine Pausen, kein Durchatmen, nur Vollgas

Los geht’s in Polen – und ab dann gibt’s im Grunde keine Luft mehr. Riesa, Bilbao, Budapest, Belgrad, Newcastle, Douai.
Ein Monat hier, ein Sprint dort, zwischendurch ein kurzer Atemzug – und dann geht’s schon in die nächste Arena.

Sieben Runden. Sieben Abende, die alles entscheiden. Und jeder einzelne könnte die Richtung dieser Saison komplett drehen.

Alles live – und zwar direkt vor die Haustür

Wer nicht live in der Arena sitzt, schaltet FIM-MOTO.TV ein. Ab 18:00 Uhr CET brennt der Stream, die Stimmung und das Chaos direkt auf den Bildschirm. Ein Season-Pass kostet weniger als ein Satz Reifen – und liefert dafür sieben Nächte Adrenalin.

Gliwice ist kein Auftakt. Gliwice ist die erste Explosion.

Wenn am Samstag die Halle abdunkelt, die Pyros hochziehen und die Motoren aufjaulen, beginnt mehr als nur eine neue Saison. Es ist der Startschuss für eine Geschichte, die noch keiner kennt, aber jeder fühlen wird.

Kann Billy Bolt seine eigene Legende weiterschreiben? Oder heißt es diesmal: Neustart, neue Ära, neuer Champion? Alles beginnt in Gliwice. Und wenn das der Ton für die Saison wird, dann stehen uns ein paar verdammt wilde Monate bevor.