Kawasaki KX85 & KX112 (2026): Nachwuchs-Racer neu gedacht
Kawasaki KX85 & KX112 (2026)
Kawasaki meint es ernst mit dem Nachwuchs – und das merkt man den neuen KX85 und KX112 für das Modelljahr 2026 sofort an. Das sind keine Bikes, die man mal eben „leicht überarbeitet“ hat. Die Ingenieure haben hier spürbar Hand angelegt und genau dort nachgeschärft, wo junge Racer es auf der Strecke wirklich merken: Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie und Stabilität.
Die bewährten Zweitaktmotoren bleiben bewusst unangetastet. Stattdessen wurde alles drumherum auf ein neues Niveau gehoben. Das Ziel ist klar: mehr Kontrolle, mehr Gefühl – und damit mehr Podiumschancen.
Neue Gabel, neues Fahrgefühl
Das große Highlight sitzt ganz vorne. Die neue, Kashima-beschichtete 43-mm-Upside-down-Gabel bringt nicht nur mehr Steifigkeit und weniger Reibung, sondern erstmals auch eine einstellbare Zugstufendämpfung. Zusammen mit der Druckstufenverstellung lässt sich das Frontend jetzt deutlich feiner abstimmen – egal ob tiefer Sand, harte Kanten oder technisch anspruchsvolle Strecken.
Kurz gesagt: mehr Feedback, mehr Präzision, mehr Vertrauen ins Vorderrad.
Auch hinten deutlich erwachsener
Am Heck arbeitet ein komplett neuer Stoßdämpfer. Größerer Kolben, längerer Zylinder, straffere Charakteristik – das bringt mehr Durchschlagsreserven und ein kontrollierteres Fahrverhalten. Dazu kommt eine überarbeitete Umlenkung, die bei beiden Modellen nun 305 mm Federweg ermöglicht. Das ist großes-KX-Niveau und macht sich vor allem bei harten Landungen bemerkbar.
Bremsen wie bei den Großen
Auch beim Verzögern hat Kawasaki nachgelegt. Vorn sorgt jetzt eine 240-mm-Bremsscheibe zusammen mit Komponenten aus der KX250 für mehr Biss und bessere Dosierbarkeit. Hinten arbeitet eine größere 220-mm-Scheibe mit reduziertem Pedalspiel – präziser Druckpunkt, besseres Gefühl.
Dazu kommen serienmäßige Dunlop Geomax MX34 Reifen, die Traktion, Kurvengrip und Bremsstabilität spürbar verbessern. Gerade für junge Fahrer ein echter Pluspunkt.
Mehr Ruhe im Chassis
Der Rahmen wurde ebenfalls weiterentwickelt. Ein um 25 mm verlängertes Steuerrohr bringt mehr Stabilität an der Front und sorgt für ein ruhigeres Fahrverhalten bei Speed. Gleichzeitig sparen neue Aluminium-Komponenten an Lenker, Steuerrohr und Kettenrad Gewicht – clever gelöst.
Ergonomie, die mitwächst
Kawasaki denkt auch an die Anpassbarkeit. Über die neue obere Gabelbrücke und umdrehbare Lenkerhalter stehen vier Lenkerpositionen zur Verfügung. Dazu kommen zwei Lenkerhöhen. So lassen sich KX85 und KX112 exakt auf Körpergröße und Vorlieben abstimmen – ein riesiger Vorteil im Jugendrennsport.
Breitere, flachere Fußrasten mit mehr Grip, ODI Lock-On Griffe und Renthal Fatbars gehören serienmäßig dazu.
Optik: klar Richtung Werksbike
Auch optisch gehen die kleinen KX jetzt klar auf Angriff. Neuer Frontkotflügel, kantige Startnummerntafel, neue Gabelprotektoren, schwarze Felgen und grün eloxierte Fahrwerksversteller – der Look ist kompromisslos sportlich und klar an den großen KX-Modellen orientiert.
Nachwuchs auf Factory-Kurs
Mit den KX85 und KX112 des Modelljahres 2026 zeigt Kawasaki, wie ernst moderner Nachwuchsrennsport genommen wird. Mehr Einstellbarkeit, bessere Bremsen, ein stabileres Fahrwerk und echte Renn-Details machen aus den kleinen KX-Bikes hochklassige Werkzeuge für ambitionierte Youngster.
Beide Modelle kommen ab Ende Februar 2026 in Lime Green. Die Preise folgen noch – das sportliche Statement steht aber jetzt schon.
