Jonny Walker bereit für den SuperEnduro WM-Auftakt in Gliwice
Jonny Walker zählt 2026 zu den Titelanwärtern der SuperEnduro Wletmeisterschsaft. / Foto: Triumph
Am Samstag wird es in Gliwice ernst: Die SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026 startet – und Jonny Walker reist nicht nur als Vizemeister an, sondern auch als frisch gebackener AMA EnduroCross Champion. Der Brite gehört damit ganz klar zu den Fahrern, die man beim Auftakt im Blick haben muss.
Ein Jahr, das Triumph und Walker auf ein neues Level gebracht hat
Für Triumph war 2025 ein Meilenstein. Walker lieferte eine Saison, die das Projekt schlagartig in die Weltspitze katapultierte – mit mehreren Siegen, konstanten Podien und einer Performance, die über Wochen hinweg stabil blieb.
Gleichzeitig holte er in den USA den EnduroCross-Titel mit der TF 450-E – ein deutlicher Beweis dafür, wie gut Fahrer und Motorrad harmonieren.
Der große Vorteil zum Saisonstart: Walker kann nahezu ohne Umstellung weitermachen. Das Bike bleibt identisch, die Basis funktioniert, und das Team hat die Winterpause genutzt, um Feinheiten auszuräumen, statt das Rad neu zu erfinden. Das bedeutet: Er startet mit einem Motorrad, das seine Wettbewerbsfähigkeit bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat.
Vorbereitung abgeschlossen – und der Fokus klar gesetzt
Walker hat die Off-Season in Spanien verbracht und dort genau das trainiert, was Indoor zählt: Präzision, Timing, saubere Abläufe. Der Rückwechsel auf europäische SuperEnduro-Strecken bereitet ihm keine Sorgen – im Gegenteil. Die TF 450-E fühlt sich für ihn auch hier auf Anhieb richtig an: leicht zu kontrollieren, kraftvoll, aber nicht überfordernd.
Große Setup-Änderungen? Braucht er nicht. Sein Ziel? Ebenfalls eindeutig: Er will um den WM-Titel fahren.
Der Kalender: kompakt, anspruchsvoll – und mit einem besonderen Highlight
Die WM 2026 umfasst sieben Runden in fünf Ländern. Nach dem Auftakt in Polen geht es weiter nach Deutschland und Spanien. Ende Januar folgt Ungarn, im Februar dann Serbien und das Heimrennen in Newcastle – ein Termin, der für Walker und Triumph eine ganz besondere Bedeutung hat.
Das Finale steigt am 7. März in Frankreich – und alles deutet darauf hin, dass es erneut ein engerTitelfight werden könnte.
Ein Team, das in sich geschlossen funktioniert
Teammanager Paul Edmondson geht zuversichtlich in die neue Saison. Die gemeinsame Arbeit über das gesamte Vorjahr, Walkers aktuelle Form und die Weiterentwicklung an der TF 450-E haben das Projekt stabiler und reifer gemacht. Die Abläufe sitzen, die Stimmung im Team ist gut – alles Faktoren, die in einer Hallensaison enorm wichtig sind.
Walker startet nicht als Außenseiter – sondern als echter Titelkandidat
Mit starken Gegnern wie Billy Bolt, Manuel Lettenbichler oder den Brightmore-Brüdern wird es kein einfacher Weg. Aber Walker bringt etwas mit, das man nicht messen kann: Erfahrung, Konstanz und das Wissen, wie man eine lange Saison strukturiert angeht.
2025 hat ihm gezeigt, wie nah er dran ist. 2026 könnte er den letzten Schritt machen. Am Samstag beginnt die Mission. Und die Voraussetzungen könnten kaum besser sein.
